Die KBA-Nummer, auch Schlüsselnummer genannt, setzt sich aus der Herstellerschlüsselnummer (HSN) und der Typschlüsselnummer (TSN) zusammen. Diese werden vom Kraftfahrt-Bundesamt, abgekürzt KBA, vergeben und ändern sich in der Regel nicht. Einzige Ausnahme: wenn ein Truck nach Umrüstung als Auto eingestuft wird und sich somit die Fahrzeugklasse ändert, wird eine neue KBA-Nummer vergeben. Sonstige Änderungen am Fahrzeug werden zwar im Fahrzeugschein eingetragen, haben jedoch keinen Einfluss auf die KBA-Nummer. Eine Auflistung aller Schlüsselnummern wird vom Kraftfahrt-Bundesamt zur Verfügung gestellt.

Mit Hilfe der KBA-Nummer kann ein Fahrzeug eindeutig identifiziert werden. Sie gibt u.a. nähere Auskunft über den Fahrzeughersteller, Fahrzeugtypen, die Karosserieform, Motorisierung sowie Kraftstoffart.

Die Schlüsselnummer wird außerdem zur Berechnung der KFZ-Steuer und Versicherungsbeiträge benötigt, da dies vom jeweiligen Fahrzeugtyp, Kraftstoffausstoß usw. abhängt.

Des Weiteren, lässt sich mit der KBA-Nummer herausfinden, welche Teile, beispielsweise Reifen oder Felgen zu einem Fahrzeug passen bzw. welcher Kraftstoff geeignet ist. Dies ist für KFZ-Sachverständige relevant, da sie so feststellen können, ob sich das Fahrzeug, das begutachtet oder bewertet wird, z.B. zum Zeitpunkt eines Unfalls in einem sachgemäßen und somit fahrtauglichen Zustand befand.

Eine Abfrage der KBA-Nummer liefert KFZ-Sachverständigen somit wichtige Informationen, die zur Erstellung von Gutachten nützlich sind und spart zudem noch Zeit, da nähere Angaben, wie Hersteller, Modell usw. bei einer Abfrage automatisch aufgeführt werden.