Zur Untermalung eines Unfallschadens ist die bildliche Dokumentation der betroffenen Stellen am Fahrzeug bei der Erstellung von Gutachten von besonderer Bedeutung. So können sich andere Parteien, wie beispielsweise Versicherungen, ein besseres Bild von der Beschädigung machen. Je nach Fahrzeugkonstruktion ist es möglich, dass der Schaden außen am Fahrzeug kaum sichtbar ist, umso wichtiger sind aussagekräftige Bilder von den betroffenen Stellen.
Wichtig ist dabei nicht nur die Auflösung der Bilder, sondern auch die Art und Weise wie der Schaden fotografiert wird. Nehmen Sie die Bilder dazu am besten in kniender oder hockender Position und nicht mit aufrechter Körperhaltung auf.
Zunächst einmal sollte das Fahrzeug möglichst freistehend positioniert werden. Die Fotos sollten ausreichend (idealerweise Tageslicht, jedoch kein Gegenlicht) belichtet sein. Schatten sowie Überbelichtung, z.B. durch Blitzlicht, sollten vermieden werden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Bilder nicht abgeschnitten sind, Details in der Mitte des Bildes platziert sind, Sie oder andere Personen sich nicht im Fahrzeug spiegeln und vor allem der Schaden am Fahrzeug ausreichend zu sehen ist.
Nach Aufnahme der Bilder, können diese ganz einfach in einer DAT-Software hochgeladen und dort weiter bearbeitet werden, z.B. durch Zuschneiden, Einstellen der Helligkeit/ des Kontrastes oder Hinzufügen von Textbausteinen. Zum besseren Erkennen der Details sollten Sie nicht mehr als zwei Bilder pro Seite im Gutachten platzieren.
